Auschwitzfahrt (Kl. 10)

Begegnung mit Auschwitz – Geschichte als Argument

Unsere alljährliche Gedenkstättenfahrt hat zum Ziel, dem dunklen Teil deutscher Geschichte ins Antlitz zu blicken und die Erinnerung an das Grauen wach zu halten. Es geht nicht um die Schuldfrage der nachfolgenden Generation, sondern um die besondere Verantwortung junger Menschen für die Zukunft. Es soll nach politischen Bedingungen, gesellschaftlichen Wertsetzungen und individuellem Verhalten gefragt werden, um die Vergangenheit zu verstehen und um in Zukunft ein humanes und demokratisches Miteinander der Menschen über die Grenzen hinweg zu ermöglichen. Die Gedenkstättenfahrten sind um so nachhaltiger, wenn sie durch das Prinzip der Freiwilligkeit, eine enge Anbindung an schulische Unterrichtsinhalte und durch Methoden des aktiven Lernens gekennzeichnet sind.

Inhalte (Vortragsthemen)

  • Besuch der Gedenkstätten Auschwitz I und II

    · Gespräch und Begegnung mit einem Zeitzeugen

    · Exkursion nach Krakow (Jüdisches Viertel)

    · Begegnung mit polnischen Jugendlichen

. Reflektionsgespräche in Kleingruppen
· Vertiefung und Aufarbeitung einzelner Interessengebiete (z.B. Täterbiografien oder Opfergruppen, Filmanalysen, Kunstausstellungen, Schreibwerkstatt,…)

Beispielhaft sind im Anhang die folgenden Dokumentationen einer Gedenkstättenfahrt mit der Jahrgangsstufe 10 der Realschule Steinhagen im Juni 2013 und ein verfasster Text einer Schülerin des 10. Jahrgangs.

Sie geben einen Einblick in die Erinnerungsarbeit – insbesondere aus der Sicht der SchülerInnen.

http://www.staette.de/projekte/auschwitz_rs-steinhagen_2013/auschwitz_das_unbegreifliche_begreifen.html

http://www.staette.de/projekte/Inhalt/Milena%20Stuerz%20Schreibwerkstatt.pdf

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