EU = Ergänzungsunterricht

Ergänzungsunterricht

Für den sich über das ganze Schuljahr erstreckenden Ergänzungsunterricht in den Klassen 6 bis 9 sind jeweils zwei zusätzliche Übungsstunden pro Woche vorgesehen, für die Jahrgänge 5 und 10 steht eine EU-Stunde zur Verfügung.

Die Schüler werden am Anfang eines Schuljahres zunächst nach den Schuljahresendnoten Kursen (à 10-15 SuS) zugeteilt. Im laufenden Schuljahr wird die Einteilung für den Ergänzungsunterricht mehrmals überprüft und bei Bedarf geändert.

In den Jahrgangsstufen 5-10 liegt der Schwerpunkt auf der Aufarbeitung von Defiziten in den Hauptfächern. Für die 10. Jahrgangsstufe steht zusätzlich die Vorbereitung auf die Zentralen Prüfungen im Fokus. Für leistungsstarke Schüler/innen besteht die Möglichkeit der Teilnahme an Forderkursen. Für Kinder mit Rechtschreibproblemen wurden die Kurse „Fit im Rechtschreiben“ eingerichtet.

Veränderungen des EU-Konzepts zum Schuljahr 2016/17 – Ausblick

Im Schuljahr 2016/17 wird der Ergänzungsunterricht umstrukturiert. Die wichtigsten Veränderungen kurz zusammengefasst:

  • Der Ergänzungsunterricht findet dienstags in der 5./6, Stunde gleichzeitig für die komplette Schülerschaft statt.

  • Angeboten werden Ergänzungskurse für Kinder mit Defiziten in den Hauptfächern (Förderkurse: D, M, E, „Fit im Rechtschreiben“) oder Arbeitsgemeinschaften für leistungsstärkere Kinder (Forderkurse).

  • AGs werden von den Kindern für ein Schulhalbjahr gewählt und sind verpflichtend.

  • Die Förderkurse sollten eine Teilnehmerzahl von max. 12 nicht überschreiten

FAST – die Förder-/Forderarbeitsstunden

Die FAST in Deutsch, Mathematik und Englisch dienen der Wiederholung und Vertiefung der Unterrichtsinhalte durch Arbeiten, die an einer Halbtagsschule in Form von Hausaufgaben anfallen würden.

In den Klassen 5 bis 7 stehen jeweils drei FAST für die Hauptfächer zur Verfügung und werden inhaltlich durch die Fachlehrer der jeweiligen Klasse vorbereitet. Sie verlaufen jahrgangsbezogen und fachspezifisch zeitgleich (siehe Plan) und erlauben eine besondere Form der äußeren Differenzierung. Während der Arbeitsstunden bleiben Kinder mit Förderbedarf (ca. 12-15)  mit dem Fachlehrer im Klassenraum und erhalten dadurch eine intensivere Arbeitsunterstützung. Selbständig arbeitende Kinder des Jahrgangs (ca. 45-55) bearbeiten ihre Aufgaben unter Aufsicht einer weiteren Fachlehrkraft in der alten Mensa.