Konzept gegen Unterrichtsstörungen

Unterrichtsstörungenvermeidungskonzept der RS-Steinhagen

Wichtiges zum Ablauf

  • Stufe 2 (Verlassen des Klassenraumes) und Stufe 3 (Suspendierung) werden im Klassenbuch in der Spalte „Bemerkungen“ dokumentiert.

  • Laufzettel haben die Farbe „gelb“.

  • Schüler haben die Pflicht, bei Rückkehr in die Klasse den Laufzettel auf das Pult zu legen. Auch bei Fachraumwechsel sind sie dafür verantwortlich, dass der Laufzettel mitgenommen wird.

  • Regel bei Stufe 2 am Ende der Stunde:

Regulärer Ablauf: Schüler bekommt Denkzettel, Besinnungstext und Laufzet­tel, wartet zu Beginn der nächsten Stunde auf den Fachlehrer/die Fachlehrerin und informiert diesen/diese über die Vorfälle in der vorausgegangenen Stunde. Schüler wechselt danach in den nächsten freien (beaufsichtigten) Klassen­raum und bleibt dort bis zum Ende der Stunde.

Regel bei Stufe 2 am Ende des Schultages:

Stört ein Schüler in der letzten Unterrichtsstunde zum wiederholten Mal, be­kommt den gelben Laufzettel, Besinnungstext und Denkzettel, wechselt damit in den nächsten freien Klassenraum und bleibt dort bis zum Ende der nächs­ten Stunde. Die Bewährung (störungsfreie Teilnahme an den folgenden Unter­richtsstunden) erfolgt am nächsten Schultag.

  • Klassenarbeiten und Tests setzen diese Regelung aus.

Die drei Stufen-Regelung bei Unterrichtsstörungen

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, ab diesem Jahr gibt es an unserer Schule das 3-Stufen-Modell, mit dem wir das RAD (das Recht aller auf  Respekt, Aufmerksamkeit, Disziplin) umsetzen wollen. An dieser Stelle möchten wir noch einmal den Ablauf in Erinne­rung rufen und präzisieren. Sollte ein Schüler oder eine Schülerin wiederholt durch den Unter­richt störendes Verhalten auffallen, so wird die Lehrkraft eine Ermahnung ausspre­chen, der Schüler ist nun auf Stufe I. Bei erneutem gravierendem  Fehlverhalten kann die Lehrkraft den Schüler nun mit dem gelben Zettel, dem Besinnungstext und dem Fragebogen in die nächste, besetzte Nachbarklasse schicken.  Der Schüler ist nun auf der Stufe II. Dies wird im Klassenbuch vermerkt. In der Nachbarklasse entschuldigt sich der Schüler für die Störung, gibt den gelben Zettel der Lehrkraft und bearbeitet seine Aufgaben auf dem Fragebo­gen und dem Besinnungstext. Er bleibt bis zum Ende der Stunde in der Nachbar­klasse. Nach der Stunde liegt es in der Verantwortung des Schülers, dass jede Lehrkraft in den weiteren Stunden den gelben Laufzettel bekommt und unterschreiben kann. Fehlende Unterschriften zeigen eine erneute Verweigerung und bedeuten, genau wie eine erneute Störung am gleichen Tag, Stufe III. Diese Stufe bedeutet (nach Rücksprache mit den Erziehungsbe­rechtigten) eine Suspendierung für den Rest des Schultages durch die Schullei­tung. Stört ein Schüler in der letzten Unterrichtsstunde zum wiederholten Mal (Stufe II), be­kommt er den gelben Laufzettel, Besinnungstext und Denkzettel, wechselt damit in den nächs­ten freien Klassenraum und bleibt dort bis zum Ende der letzten Stunde. Die Bewäh­rung (störungsfreie Teilnahme an den folgenden Unterrichtsstunden) erfolgt am nächsten Schultag. Eine wiederholte Störung in der letzten Stunde, die eine Heraufsetzung auf die Stufe III notwendig machen sollte, hat eine Suspendierung am nächsten Schultag zur Folge. Schülerinnen und Schüler, die auf die Stufe 2 gesetzt worden sind, haben die Aufgabe, den „Besinnungsbogen“ spätestens am 2. Tag mit der Unterschrift der/s Erziehungsberechtigten an den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin zurückzugeben. Geschieht dies nicht, bewerten wir dies wie eine weitere Verweigerungshaltung und es kommt zu einer Suspendierung für den laufenden Unterrichtstag.

Frank Kahrau