Tag für Afrika 2015

20150625_153038 b.jpg

Der Afrikatag am 25. Juni 2015 war wieder ein voller Erfolg. Die 5. und 6. Klassen haben 3448,50 € gesammelt, die an das Konto des Bürgerkomitees überwiesen werden können. Die Klasse 7c (6c) hat 1021,23 € abgegeben. Das ist absolute Spitze.

Mein Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, den Eltern und Kollegen, sowie dem Bauhof, der immer für den Transport zum und vom Markt sorgt.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Herzlichen Dank
Ulrike Kahmann

Die Schule hat begonnen :-)

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start an unserer Schule.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Realschule Steinhagen

 

Lea Hahn gewinnt LA-Mehrkampf in Gütersloh

Am 9. Juni 2015 nahmen 31 Schülerinnen und Schüler der Realschule Steinhagen am Leichtathletik-Mehrkampf in Gütersloh teil.

Lea Hahn holte in ihrer Altersklasse (W15) den Sieg nach Steinhagen. Herzlichen Glückwunsch ! Einen tollen 2. Platz errang Sarina Kreisel (W12).

Eine Platzierungsliste folgt, da noch nicht alle Endergebnisse vorliegen.

N. Iske und C. Trümper

Projekttag „Teambuilding“ der 5b

Am 3. Juni 2015 hatten wir einen tollen Projekttag zum Thema „Teambuilding“ mit unseren Schulsozialarbeitern Brigitte und Willi. Wir haben spannende Klassenspiele gemacht und hatten viel Spaß.

die Klasse 5b

Oswiecim – ein Besuch in der Hölle

Am 18. Mai starteten 28 Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang mit Konstantin Meier, Johannes Schröder von der „Stätte der Begegnung“ in Vlotho und Lorena Carbotti und Klaus Baumgart als begleitenden Lehrern um 20.00 Uhr Richtung Auschwitz. Nach 15-stündiger Busfahrt trafen wir in der Internationalen Begegnungsstätte Auschwitz ein. Nach kurzer Pause, einem leckeren polnischen Mittagessen und kurzer Zimmerbelegung gings zu Fuß zum Hauptlager. Dort erwartete uns eine dreistündige Führung durch das Vernichtungslager, nachdem wir den Torbereich mit dem Wahlspruch „ARBEIT MACHT FREI“ durchschritten hatten. Wir mussten „nur“ die Listen mit den aufgenommenen Menschen – vorrangig Juden –, die Berge von Schuhen, Prothesen, Brillen, Frauenhaar – aus dem woanders Stoffe hergestellt wurden – , die Hunger-und Folterkammern, in denen mit vielen anderen auch Maximilian Kolbe –ein katholischer Pfarrer –zu Tode gebracht wurde und nicht zuletzt die Gaskammern zur Menschenvernichtung und die Leichenverbrennungsöfen zur Kenntnis nehmen. Danach durften wir ins normale Leben zurück. Die fast 1,5 Millionen Menschen, die in Auschwitz ab 1940 bis Kriegsende vernichtet wurden, hatten diesen Ausweg nicht….

Viele Gespräche darüber und weitere Informationen und Besichtigungen vertieften die Eindrücke aus diesem Blick in die Hölle, die für die meisten von uns kaum erfassbar bleibt. Dazu gehörten der Besuch in dem riesigen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, ein Film über die „Sonderkommandos“ – Häftlinge, die unter Abschirmung der Waffen-SS gegen die „angelieferten neuen Lagerbewohner“ diese in die vermeintlichen „Duschen“ – es waren die Gaskammern – führen mussten. Nach 20minütigem Todeskampf mussten diese Sonderkommandos die Leichen aus den Gaskammern in den Brennöfen „entsorgen“ und die „Duschen“ für die nächsten reinigen…

Der Professor Marian Kolodiej hat als einer der ersten, die in Auschwitz interniert wurden- seine Eingangsnummer ist die 432 – , über 50 Jahren nach seiner Befreiung durch die rote Armee einen Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung erlitten. In den neun Folgejahren schuf er ein umfangreiches Bilderwerk, in dem er seine Eindrücke als Auschwitzüberlebender – er kam mit 21 Jahren in das Vernichtungslager – darstellt. Die Bilder entstanden als Federzeichnungen auf dem Bauch liegend mit einer Hand zeichnend aus dem Gedächtnis, wie sich dort die tägliche Hölle der Eingelieferten eingebrannt hatte. Alles Dokumente einer unfassbaren Unmenschlichkeit mit Bezügen zu dem Pfarrer Maximilian Kolbe und dem Leben „draußen“.

Des Weiteren stand ein Besuch in dem Ort Oswiecim –polnisch „Auschwitz“ -, der über einen sehr schönen Marktplatz verfügt, ein Zusammentreffen mit dem Staatssekretär Thorsten Klute, der an diesem Tag die Begegnungsstätte besuchte und Zeit für eine intensive Diskussion mit uns auch über aktuelle Themen wie Flüchtlingsfragen mitbrachte und eine Weiterreise in das knapp 100km entfernte Krakau an – die heimliche Hauptstadt Polens und sicherlich eine erneute Reise wert: die Stadt an der Weichsel ist wunderschön!

In Krakau trafen wir mit einem Zeitzeugen des Holocaust, Thadeusz Sobolewicz, zusammen. Dieser 91-jährige schilderte seine Erlebnisse in mehreren Konzentrationslagern, die er mit schwersten Verletzungen und Strapazen überstanden hat – auch für ihn heute kaum fassbar und aufgrund seines hohen Alters auch nicht mehr für viele direkt erfahrbar. Seine Ansage „Ihr müsst dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert“, ist für uns Mahnung und Auftrag zugleich.

Dass stellvertretend für andere Oskar Schindler – bekannt durch den Film „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg – auch Menschen andere Menschen jüdischen Glaubens zum Teil unter Lebensgefahr versteckt oder irgendwie gerettet haben, konnten wir im Museum neben der Fabrik von O. Schindler erfahren.

Nach einem koscheren Essen in Krakaus jüdischem Viertel mit jüdischer Livemusik startete am 22. Mai unser Bus auf die 15-stündige Rückreise. Es war eine Geschichtsstunde, die keiner von uns wohl vergessen wird und die das Prädikat „besonders wertvoll“ verdient. DANKE an alle Beteiligten, vor allem an die Schülerinnen und Schüler, die diese Reise sehr intensiv und innerlich Anteil nehmend mitgemacht haben.

Klaus Baumgart

Afrika-Projekttag

DSCN0352.JPG

Die 5. und 6. Klassen hatten am 21. Mai 2015 den Projekttag als Vorbereitung für den 25. Juni 2015 (Tag für Afrika). Heike und Harald Kunter haben wieder über Benin berichtet. Die Schüler und Schülerinnen haben getrommelt, gebacken, sich künstlerisch betätigt und etwas über Kakaoanbau und Schokoladenproduktion erfahren.

Wir hoffen in diesem Jahr wieder viele Spendengelder für den Benin zu bekommen. Gesammelt werden soll für Latrinen (Toiletten) für eine Grundschule im Norden Benins (Keyordake).

Vielen Dank im Voraus
Ulrike Kahmann (Koordinatorin Tag für Afrika)