Unsere neuen 5. Klassen: Drei- oder Vierzügig? Aktueller Stand der Dinge

Frank Kahrau • 6. Februar 2023

Sehr geehrte Eltern der Viertklässler,


anbei finden Sie zu Ihrer Information Auszüge aus der Beschlussvorlage für den Schulausschuss am Mittwoch, den 8.Februar.


Mit freundlichen Grüßen

Frank Kahrau

Schulleiter


Vorstellung der anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung für die Realschule Steinhagen

und Beschlussfassung zur dauerhaften Anhebung der Zügigkeit

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Schulen, Jugend, Sport und Kultur empfiehlt/der Rat der Gemeinde

Steinhagen beschließt auf der Grundlage der vorgestellten anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung entsprechend den Vorgaben des § 81 (2) Schulgesetz NRW die Anhebung der Zügigkeit der Realschule Steinhagen von 3 auf 4 Parallelklassen ab Klasse 5 zum Schuljahr 2023/2024.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die hierfür nach § 81 (3) Schulgesetzt NRW erforderliche

Genehmigung der Bezirksregierung als obere Schulaufsichtsbehörde zu beantragen.

Die Verwaltung war von den politischen Gremien beauftragt, weiter nach Lösungen zu suchen, um dauerhaft ein bedarfsgerechtes Schulangebot an der Steinhagener Realschule vorhalten zu können. Die Schule arbeitet seit 2018/2019 durchgehend vierzügig, ist jedoch dreizügig genehmigt. Einer Mehrklassenbildung für das Schuljahr 2022/2023 wurde mit Bescheid der Bezirksregierung vom 28.03.2022 letztmalig zugestimmt, sodass im lfd. Schuljahr alle Schülerinnen und Schüler mit entsprechendem Beschulungswunsch aufgenommen werden konnten.

Auf die entsprechenden Beratungsvorlagen und -ergebnisse sowie Beschlüsse aus den Sitzungen des Ausschusses für Schulen, Jugend, Sport und Kultur vom 27.01.2022, 09.03.2022, 15.06.2022, 07.09.2022 (Bericht der Bürgermeisterin) und 26.10.2022 sowie des Rates der Gemeinde Steinhagen vom 23.02.2022 und 22.06.2022 (Anfragen und Mitteilungen) wird verwiesen.

Wie in den vergangenen Sitzungen berichtet, hat die Verwaltung ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, in welchem eine rechtliche Einschätzung und Handlungsempfehlungen dazu erfolgen sollte, ob eine Mehrklasse oder eine Erhöhung der Zügigkeit genehmigungsfähig wäre, vorausgesetzt, die entsprechenden Anmeldezahlen zum Schuljahr 2023/2024 liegen vor. Vorrang hat das Ziel, dass Steinhagener SuS nicht abgewiesen werden müssen.

 

Wie mehrfach beraten, darf eine Ablehnung nach dem Wohnort nicht erfolgen, wenn die gewählte Schulform im Wohnort nicht angeboten wird. Dies trifft auf die SuS aus Halle zu, die dort keine Realschule besuchen können. Eine grundsätzliche Bevorzugung der Steinhagener SuS bei der Aufnahmeentscheidung für das neue Schuljahr ist jedoch nicht zulässig. Um die Durchführung eines Losverfahren zu vermeiden, möchte die Gemeinde Steinhagen die Steigerung der Aufnahmekapazität entweder erneut über eine Mehrklasse (§ 81 Abs. 4 SchulG NRW) erreichen oder über eine Vierzügigkeit (§ 81 Abs. 2,3 SchulG NRW). Hinsichtlich der Bildung einer weiteren Mehrklasse kommt das Gutachten zu folgendem Ergebnis:

Insgesamt hat die Gemeinde Steinhagen in den letzten Jahren 5 Anträge auf eine Mehrklasse gestellt, zuletzt für das Schuljahr 2022/2023. Damit würde es sich bei einem erneuten Antrag für das Schuljahr 2023/2024 um das 6. Schuljahr in Folge handeln, in dem eine Mehrklasse beantragt würde.

Die Bildung einer Mehrklasse ist in Abgrenzung zur dauerhaften Mehrzügigkeit nach dem Willen des Gesetzgebers nur dann vorrübergehend, wenn sie höchstens in zwei aufeinander folgenden Schuljahren erfolgt. Sie dient dazu, auf eine vorübergehende Zunahme der Schülerzahlen flexibel zu reagieren. Kommt es zu dauerhaft erhöhten Anmeldungen obliegt es dem Schulträger, der Schule und der Aufsichtsbehörde, eine dauerhafte Lösung zu finden. Im Widerrufs- und Genehmigungsbescheid der Bezirksregierung hinsichtlich der Mehrklasse zum Schuljahr 2022/2023 wurde darauf hingewiesen, dass es sich um die letztmalige positive Bescheidung eines solchen Antrags handelt und dass die Genehmigung nur für das Schuljahr 2022/2023 gilt. Ein Vertrauen der Gemeinde, dass die Bezirksregierung an ihrer bisherigen Genehmigungspraxis trotz der Gesetzesänderung auch in den Folgejahren festhält, ist daher schon mangels eines Vertrauenstatbestandes nicht geschützt. Die Bezirksregierung Detmold wird nach Einschätzung des Gutachtens eine erneute Genehmigung für das kommende Schuljahr 2023/2024 mit zutreffenden Gründen ablehnen.

Die Möglichkeit der Erweiterung der Zügigkeit um eine vierte Klasse wird rechtlich wie folgt eingeschätzt:

Zunächst muss die Gemeinde Steinhagen als Schulträgerin über die Erweiterung der Zügigkeit der Realschule entsprechend §81 Abs. 2 Satz 1 SchulG NRW entscheiden.

Der Beschluss bildet die Grundlage für die spätere Entscheidung der Bezirksregierung, die im Genehmigungsverfahren eine eigene Prüfung aller für die Genehmigung notwendigen Aspekte vornimmt.

Er ist auf der Grundlage einer anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung zu begründen, welche die Grundlage für die Bedürfnisermittlung für eine entsprechende Vierzügigkeit bildet.

Die Gemeinde Steinhagen ist dieser Handlungsempfehlung gefolgt und hat eine erneute anlassbezogene Schulentwicklungsplanung speziell für die Realschule in Auftrag gegeben, welche auch die Entwicklung in den umliegenden Kommunen in den Blick nimmt.

Nach den Vorgaben des Schulgesetzes NRW muss der Beschluss schriftlich und unter Beteiligung der Schulleitung gefasst werden. Die Schulleitung der Realschule hat sich bereits für eine Vierzügigkeit ausgesprochen. Sie hat am 07.10.2021 einen Antrag an die Gemeinde als Schulträgerin auf eine entsprechende Beschlussfassung gestellt. Die Schulkonferenz wurde dabei ordentlich beteiligt. Des Weiteren wurde schon im vorausgegangenen Verfahren die für eine Anhebung der Zügigkeit erforderliche personelle, finanzielle und räumliche Ausstattung der Realschule bestätigt.

Aufgabe des Schulträgers ist es hierbei, alle für die Anhebung der Zügigkeit erheblichen Kriterien zu ermitteln und diese in Abwägung miteinander zu bringen. In die Schulentwicklungsplanung müssen das gegenwärtige und zukünftige Schulangebot, die mittelfristige Entwicklung des Schüleraufkommens, das ermittelte Schulwahlverhalten der Eltern und die daraus abzuleitenden Schülerzahlen einfließen.

Das notwenige Schüleraufkommen für eine Vierzügigkeit muss nachgewiesen werden. Der beigefügten Schulentwicklungsplanung ist zu entnehmen, dass ein ausreichend hohes Schülerpotential für eine Vierzügigkeit prognostiziert wird.

Die aktuellen Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr 2023/2024 liegen bei Vorlagenerstellung noch nicht vor, da die Anmeldung an der Steinhagener Realschule in den Tagen vom 07.02.-09.02.2023 erfolgt. Die Voranmeldungen von insgesamt 116 SuS , hiervon 8 Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf, erfordern jedoch nach heutigem Stand erneut die Bildung von 4 Eingangsklassen, wenn allen angemeldeten Kindern ein Beschulungsangebot gemacht werden soll.

Aufgeteilt ergibt sich folgendes Bild:

75 Kinder mit Wohnort Steinhagen (einschließlich der Kinder mit Förderbedarf)

25 Kinder mit Wohnort Halle (einschließlich der Kinder mit Förderbedarf)

16 Kinder mit Wohnort Bielefeld

Nach der Rechtsprechung muss eine Gemeinde bei schulorganisatorischen Maßnahmen zunächst ihr eigenes Schülerpotential berücksichtigen. Ist der Bedarf nicht ausschließlich über eigene SuS zu decken, ist sie gehalten, mit benachbarten Schulträgern zusammenzuarbeiten bzw. sich mit benachbarten Trägern über eine Schulentwicklungsplanung abzustimmen, z.B. in Form einer Beschulungsvereinbarung.

Ist der benachbarte Schulträger lt. Gutachten zu dieser Zusammenarbeit nicht bereit und darf der planende Schulträger nur das gemeindeeigene Bedürfnis berücksichtigen, führt dies nicht nur dazu, dass bei kapazitätsüberschießenden Anmeldezahlen SuS abgelehnt werden müssen, sondern Folge kann auch sein, dass nicht allen SuS der Gemeinde ein Platz an der gemeindeeigenen Schule angeboten werden kann. So wäre hier voraussichtlich auch bei einer möglichen Ablehnung der Bielefelder SuS per Losverfahren darüber zu entscheiden, wer einen Platz an der Realschule erhält. Abweisungen sowohl auswärtiger als auch einheimischer SuS sind die Folge. Fehlt es aber an einer anderen Realschule in zumutbarer Entfernung, ist damit die Schulfreiheit der SuS beeinträchtigt, § 46 Abs. SchulG, und ebenso kann das in der Gemeinde Steinhagen tatsächlich bestehende Bedürfnis nach einer Beschulung an einer Realschule vor Ort nicht abgedeckt werden, obwohl eine Realschule vorhanden ist.

Für diese Fallkonstellation hat das Verwaltungsgericht Köln lt. Gutachten bereits im Jahr 2009 entschieden, dass ein Schulträger auch ein überörtliches Bedürfnis für die Errichtung einer Schule feststellen darf, § 78 Abs. 6 SchulG NRW (Vgl. VG Köln, Urteil vom 09.12.2009-10 K 295/-9, juris Rn.22).

Die Bedürfnisprüfung bei einer Zügigkeitserhöhung folgt hierbei den gleichen Maßgaben entsprechend § 81 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 2 SchulG NRW. Damit ist der Schulträger zwar nicht verpflichtet, aber berechtigt, ein überörtliches Bedürfnis festzustellen und entsprechend zu planen.

Die Gemeinde Steinhagen muss daher im Ergebnis nachweisen, dass ein überörtliches Bedürfnis für eine Vierzügigkeit ihrer Realschule besteht, d.h. dass die Schülerströme in den nächsten 5 Jahren den Bestand eines vierten Zuges in Mindestklassengröße sichern. Hierbei darf sie entsprechend der vorgenannten Rechtsprechung, um ein Schulformangebot Realschule in zumutbarer Entfernung für SuS aus Steinhagen, Halle und ggf. weiteren Kommunen aufrecht zu erhalten, nicht nur die SuS aus der eigenen Gemeinde, sondern auch die SuS aus den Nachbarkommunen, die keine anderen Realschulangebote im zumutbaren Umkreis haben, berücksichtigen. Die anlassbezogene Schulentwicklungsplanung muss diesen Aspekt mit einbeziehen. Zu berücksichtigen ist im Rahmen des Genehmigungsverfahrens, wie sich die Errichtung oder Änderung einer eigenen Schule konkret auf den Bestand anderer konkurrierender Schulen der Nachbargemeinden auswirkt. Dieses Rücksichtnahme- oder Abwägungsgebot verpflichtet den Schulträger, in enger Zusammenarbeit und gegenseitiger Rücksichtnahme auf ein regional ausgewogenes, vielfältiges und umfassendes Angebot zu achten und benachbarte Schulträger rechtzeitig anzuhören, die durch die Planung in ihren Rechten betroffen sein könnten, § 80 Abs. 2 Satz 2 SchulG NRW.

Welche Anforderungen das Gebot der Rücksichtnahme konkret begründet, hängt lt. Rechtsgutachten wesentlich von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab. Je schutzwürdiger die Stellung derer ist, denen die Rücksichtnahme im gegebenen Zusammenhang zugutekommt, umso mehr kann an Rücksichtnahme verlangt werden. Hierbei kommt es auf die Abwägung im Einzelfall an.

Allerdings braucht derjenige, der ein Vorhaben in sonst zulässiger Weise plant, seine eigenen berechtigten Interessen nicht zurückzustellen, um gleichwertige fremde Interessen zu schonen (vgl. VG Münster, Urteil vom 12. Juli 2013-1 K 1296/13-,juris Rn.49).

Das Rücksichtnahmegebot ist mit Blick auf die gesetzlichen Wertungen in §§ 81 und 82 SchulG jedenfalls dann verletzt, wenn der Bestand einer Schule eines anderen Schulträgers gefährdet ist.

Nicht auszuschließen ist es aber auch, dass schulorganisatorische Maßnahmen unterhalb der Schwelle der Bestandsgefährdung (z.B. Verlust von Attraktivität und Leistungsfähigkeit) Belange des Schulträgers in einem relevanten Maß beeinträchtigen. Vgl. VG Köln, Urteil vom 09.12.2009-10 K 295/09, OVG NRW, Beschluss vom 31. Juli 2009-19 B484/09-,juris RN 27.

Ob dies in Bezug auf die Schulträgerin Stadt Halle und ihre Gesamtschule in Verbindung mit eine Zügigkeitsanhebung der Realschule Steinhagen der Fall sein könnte, muss aber belastbar im Rahmen der Schulentwicklungsplanung ggf. unter Zuhilfenahme der Anhörung der Stadt Halle ermittelt werden und in überzeugendem Umfang prognostiziert werden. Zudem muss eine relevante Konkurrenzsituation mit der Realschule angenommen werden.

Auch hierzu gibt bereits entsprechende Urteile.

Den benachbarten Schulträgern muss formal die Möglichkeit geboten werden, sich zu der geplanten Vierzügigkeit zu äußern. Im Rahmen dieser Anhörung müsste dann vom jeweiligen Schulträger eine potenzielle Gefährdung der eigenen Schulen dargelegt und belegt werden. Die Stadt Bielefeld und die Stadt Halle sind jeweils mit Schreiben vom 09.12.2022 im Rahmen der erforderlichen Schulträgerabstimmung ausführlich über das angestrebte Verfahren zur Anhebung um einen Zug auf vier Züge im Rahmen der Feststellung eines überörtlichen Interesses an der Steinhagener Realschule informiert und mit Blick auf die jeweilige Schulentwicklungsplanung der Gemeinde Steinhagen sowie der Stadt Bielefeld und der Stadt Halle um Stellungnahme gebeten worden.

Seitens der Stadt Bielefeld liegt bereits eine Stellungnahme vor, in dem keine Bedenken gegen die dauerhafte Anhebung der Zügigkeit erhoben werden. Aus Sicht der Verwaltung lässt sich aus den Ergebnissen der in Auftrag gegebenen anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung sowie der rechtlichen Würdigung des Gutachtens hinreichend die

Wahrscheinlichkeit einer Genehmigungsfähigkeit für die Zügigkeitsanhebung auf der Grundlage eines bestehenden überörtlichen Bedürfnisses herleiten.

 

Es wird daher vorgeschlagen, einen entsprechenden Genehmigungsantrag bei der zuständigen Bezirksregierung zu stellen.


von Frank Kahrau 26. Juni 2026
Sehr geehrte Eltern, da die Temperaturen ab der kommenden Woche laut dem deutschen Wetterdienst fallen sollen, findet der Unterricht ab Montag wieder nach regulärem Zeitplan statt. Die Kinder haben am Montag wieder Unterricht bis 14:55 Uhr. Mit freundlichen Grüßen aus der Realschule Silvia Liebich, Frank Kahrau und Benjamin Külbel
von Frank Kahrau 23. Juni 2026
Sehr geehrte Eltern, aufgrund steigender Temperaturen wird die Unterrichtszeit für die kommenden drei Unterrichtstage nochmals aus gesundheitlichen Gründen angepasst. Nach heutigen Messungen im Schulgebäude lagen die Temperaturen ab 11:00 Uhr bereits zwischen 27 und 30 Grad. Wir möchten Gesundheitsgefährdung für unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch für unsere Lehrkräfte ausschließen und verkürzen die einzelnen Unterrichtsstunden so, dass der Unterricht in allen Fächern erteilt wird, aber um 11:30 Uhr endet. Der Unterricht endet am Mittwoch, Donnerstag und Freitag um 11:30 Uhr. Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 besteht ein Betreuungsangebot, das je nach Bedarf des Schülers um 13.10 Uhr oder um 14:55 Uhr endet. Innerhalb jeder Klasse wird durch die Klassenleitungen eine Betreuungsabfrage durchgeführt. Bitte schreiben sie den jeweiligen Klassenleitungen per WEBUNTIS bis wann ihr Kind betreut werden soll. Diese Kinder melden sich bitte um 11:30 Uhr bei unseren Falken-Mitarbeitern in der Alten Mensa. Trotz des verkürzten Unterrichts besteht für alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ab 13:10 Uhr in der Mensa zu essen. Mit freundlichen Grüßen aus der Realschule Silvia Liebich, Benjamin Külbel und Frank Kahrau
von Frank Kahrau 18. Juni 2026
Sehr geehrte Eltern, aufgrund der hohen Temperaturen in den Unterrichtsräumen findet in der nächsten Woche (vom 22.06. bis zum 26.06.2026) an den langen Tagen verkürzter Unterricht statt. Der Unterricht endet an allen Tagen um 13:10 Uhr. Für die Klassen 5 und 6 wird eine Betreuungsabfrage durchgeführt. Die Kinder melden sich bitte um 13:10 Uhr bei unseren Falken-Mitarbeitern in der Alten Mensa. Trotz des verkürzten Unterrichts besteht für alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ab 13:10 Uhr die Mensa zu besuchen. Falls die Temperaturen fallen, werden wir Sie rechtzeitig informieren. Mit freundlichen Grüßen aus der Realschule Silvia Liebich, Benjamin Külbel und Frank Kahrau
von Silvia Liebich 4. Mai 2026
Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 6, beim Wechsel in die Klasse 7 besteht die Wahlmöglichkeit, Französisch als zweite Fremdsprache als viertes Hauptfach weiterzuführen oder sie durch ein anderes Wahlpflichtfach zu ersetzen. Im Wahlpflichtunterricht ab Klasse 7 kann die Schule neben Französisch Schwerpunkte in Naturwissenschaften, Technik, Sozialwissenschaften und Musik/Kunst mit jeweils einem Schwerpunktfach anbieten. Unsere Schule bietet für das Schuljahr 2026/27 folgende Schwerpunkte an: Biologie, Französisch, Informatik, Kunst und Technik Die Schülerinnen und Schüler, die in den Hauptschulbildungsgang wechseln, werden im Fach Arbeitslehre (Hauswirtschaft, Technik, Wirtschaft) unterrichtet. Dieses Fach ist für die Schülerinnen und Schüler unseres Realschulbildungsganges aus fehlenden Kapazitätsgründen nicht wählbar. Im gewählten Wahlpflichtfach werden im Realschulbildungsgang schriftliche Arbeiten zur Leistungsfeststellung geschrieben, die versetzungswirksam sind und zur Fächergruppe 1 (=Hauptfächer) gehören. Diese werden dann mit 3 bzw. 4 Wochenstunden unterrichtet und im gesamten Schuljahr werden 6 Klassenarbeiten geschrieben. Der Unterricht findet im Kursverband statt, das heißt, dass Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen zusammengefasst werden. Wir beabsichtigen, fünf Wahlpflichtkurse einzurichten. Über die endgültige Einrichtung der Kurse entscheidet das Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler und unsere Personalsituation. Damit Sie sich ein umfassendes Bild über die angebotenen Schwerpunktfächer machen können, laden wir Sie mit Ihrem Kind zu einem Informationsabend in die Schule ein. Hier werden Ihnen die Fachlehrer/innen Auskünfte über Inhalte, Methoden und Zukunftsperspektiven des jeweiligen Schwerpunktfaches geben. Termin der Informationsveranstaltung: MONTAG, den 11.05.2026 von 19:00 – ca. 20:00 Uhr in der Alten Mensa Mit freundlichen Grüßen aus der Realschule S. Liebich Konrektorin
von Silvia Liebich 17. April 2026
Mittwoch, 29. April 2026 in der Zeit von 11:00 – 18:00 Uhr
von Frank Kahrau 16. April 2026
Einladung zum Schulfest Mit freundlichen Grüßen aus der Realschule
von Christiane Haase-Nattke 27. März 2026
Am 25.03.2026 erlebten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen eine ganz besondere Einstimmung auf den bevorstehenden „Tag für Afrika“ am 13. Juli 2026. Der ausdrucksstarke Erzähler Kouamé Akpetou begeisterte mit einer lebhaften afrikanischen Märchenerzählung, die nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitmachen einlud. Mit viel Energie, Humor und musikalischem Talent zog Herr Akpetou sein Publikum sofort in den Bann. Besonders mitreißend wurde es, als er seine Djembe erklingen ließ: Die Kinder klatschten begeistert im Rhythmus mit und wurden so selbst Teil der Erzählung. Die Veranstaltung sorgte für große Freude und Neugier auf Afrika und bildete einen gelungenen Auftakt für den „Tag für Afrika“.
von Benjamin Külbel 26. März 2026
Frühjahrsputz an der Realschule Steinhagen Bei der jährlichen Müllsammelaktion haben sich am Samstag, den 14.3. unglaubliche 85 freiwillige Schüler und drei Lehrkräfte getroffen, um Grossputz auf dem Schulhof und der Umgebung zu machen. “Wir werden von Jahr zu Jahr mehr. Dieses Jahr sind wir sogar eine Kollegin mehr. Frau Kleinekathöfer hat spontan beschlossen, uns zu unterstützen”, freuen sich Frau Lampe und Frau Lempke. Der Schüler Mias aus der 9b war dieses Jahr schon das fünfte Jahr in Folge dabei! Und auch dieses Jahr hatten wir hoch motivierte Schüler mit Profi-Ausrüstung. Niklas aus der 7b und Tom aus der 6c kamen mit einem Kettcar/Trike inklusive Anhänger angefahren. Sie nahmen sich die längeren Strecken vor und fuhren bis zum Rathaus raus und transportierten größeren Sperrmüll und schwere Müllsäcke. Beste Funde 2026: Eine Dunstabzugshaube, zwei Flachbildfernseher, eine Kinderwageneinlage, ein Fahrrad und einen Weihnachtsbaum. Besonders hartnäckig sind allerdings auch dieses Jahr wieder Zigarettenstummel und kleines Hartplastik gewesen. „Jetzt sind die Hecken noch so klein und ohne Blätter, dass man den Müll gut entfernen kann. In ein paar Wochen ist alles wieder dicht” so Leonie Lempke. “Besonders das harte Plastik wollen wir entfernen, denn der Abbau von Plastik dauert ca. 450 Jahre - das wäre dann im Jahr 2476!!! Sieben randvolle Müllsäcke, viel Sperrmüll und viele Glasflaschen haben den Weg aus der Umwelt gefunden und wurden durch unsere Aktion ordnungsgemäß entsorgt. Richtig toll war, dass unser Hausmeister Serkan auch da war und uns alles zur Verfügung gestellt hat, was wir brauchten! Mit den praktischen langen Grabschern ging es noch besser! Wir freuen uns auf die nächste Aktion und hoffen, dass wir wieder so tatkräftige Unterstützer haben. Autorin: Birte Lampe
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