Unsere neuen 5. Klassen: Drei- oder Vierzügig? Aktueller Stand der Dinge

Frank Kahrau • 6. Februar 2023

Sehr geehrte Eltern der Viertklässler,


anbei finden Sie zu Ihrer Information Auszüge aus der Beschlussvorlage für den Schulausschuss am Mittwoch, den 8.Februar.


Mit freundlichen Grüßen

Frank Kahrau

Schulleiter


Vorstellung der anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung für die Realschule Steinhagen

und Beschlussfassung zur dauerhaften Anhebung der Zügigkeit

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Schulen, Jugend, Sport und Kultur empfiehlt/der Rat der Gemeinde

Steinhagen beschließt auf der Grundlage der vorgestellten anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung entsprechend den Vorgaben des § 81 (2) Schulgesetz NRW die Anhebung der Zügigkeit der Realschule Steinhagen von 3 auf 4 Parallelklassen ab Klasse 5 zum Schuljahr 2023/2024.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die hierfür nach § 81 (3) Schulgesetzt NRW erforderliche

Genehmigung der Bezirksregierung als obere Schulaufsichtsbehörde zu beantragen.

Die Verwaltung war von den politischen Gremien beauftragt, weiter nach Lösungen zu suchen, um dauerhaft ein bedarfsgerechtes Schulangebot an der Steinhagener Realschule vorhalten zu können. Die Schule arbeitet seit 2018/2019 durchgehend vierzügig, ist jedoch dreizügig genehmigt. Einer Mehrklassenbildung für das Schuljahr 2022/2023 wurde mit Bescheid der Bezirksregierung vom 28.03.2022 letztmalig zugestimmt, sodass im lfd. Schuljahr alle Schülerinnen und Schüler mit entsprechendem Beschulungswunsch aufgenommen werden konnten.

Auf die entsprechenden Beratungsvorlagen und -ergebnisse sowie Beschlüsse aus den Sitzungen des Ausschusses für Schulen, Jugend, Sport und Kultur vom 27.01.2022, 09.03.2022, 15.06.2022, 07.09.2022 (Bericht der Bürgermeisterin) und 26.10.2022 sowie des Rates der Gemeinde Steinhagen vom 23.02.2022 und 22.06.2022 (Anfragen und Mitteilungen) wird verwiesen.

Wie in den vergangenen Sitzungen berichtet, hat die Verwaltung ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, in welchem eine rechtliche Einschätzung und Handlungsempfehlungen dazu erfolgen sollte, ob eine Mehrklasse oder eine Erhöhung der Zügigkeit genehmigungsfähig wäre, vorausgesetzt, die entsprechenden Anmeldezahlen zum Schuljahr 2023/2024 liegen vor. Vorrang hat das Ziel, dass Steinhagener SuS nicht abgewiesen werden müssen.

 

Wie mehrfach beraten, darf eine Ablehnung nach dem Wohnort nicht erfolgen, wenn die gewählte Schulform im Wohnort nicht angeboten wird. Dies trifft auf die SuS aus Halle zu, die dort keine Realschule besuchen können. Eine grundsätzliche Bevorzugung der Steinhagener SuS bei der Aufnahmeentscheidung für das neue Schuljahr ist jedoch nicht zulässig. Um die Durchführung eines Losverfahren zu vermeiden, möchte die Gemeinde Steinhagen die Steigerung der Aufnahmekapazität entweder erneut über eine Mehrklasse (§ 81 Abs. 4 SchulG NRW) erreichen oder über eine Vierzügigkeit (§ 81 Abs. 2,3 SchulG NRW). Hinsichtlich der Bildung einer weiteren Mehrklasse kommt das Gutachten zu folgendem Ergebnis:

Insgesamt hat die Gemeinde Steinhagen in den letzten Jahren 5 Anträge auf eine Mehrklasse gestellt, zuletzt für das Schuljahr 2022/2023. Damit würde es sich bei einem erneuten Antrag für das Schuljahr 2023/2024 um das 6. Schuljahr in Folge handeln, in dem eine Mehrklasse beantragt würde.

Die Bildung einer Mehrklasse ist in Abgrenzung zur dauerhaften Mehrzügigkeit nach dem Willen des Gesetzgebers nur dann vorrübergehend, wenn sie höchstens in zwei aufeinander folgenden Schuljahren erfolgt. Sie dient dazu, auf eine vorübergehende Zunahme der Schülerzahlen flexibel zu reagieren. Kommt es zu dauerhaft erhöhten Anmeldungen obliegt es dem Schulträger, der Schule und der Aufsichtsbehörde, eine dauerhafte Lösung zu finden. Im Widerrufs- und Genehmigungsbescheid der Bezirksregierung hinsichtlich der Mehrklasse zum Schuljahr 2022/2023 wurde darauf hingewiesen, dass es sich um die letztmalige positive Bescheidung eines solchen Antrags handelt und dass die Genehmigung nur für das Schuljahr 2022/2023 gilt. Ein Vertrauen der Gemeinde, dass die Bezirksregierung an ihrer bisherigen Genehmigungspraxis trotz der Gesetzesänderung auch in den Folgejahren festhält, ist daher schon mangels eines Vertrauenstatbestandes nicht geschützt. Die Bezirksregierung Detmold wird nach Einschätzung des Gutachtens eine erneute Genehmigung für das kommende Schuljahr 2023/2024 mit zutreffenden Gründen ablehnen.

Die Möglichkeit der Erweiterung der Zügigkeit um eine vierte Klasse wird rechtlich wie folgt eingeschätzt:

Zunächst muss die Gemeinde Steinhagen als Schulträgerin über die Erweiterung der Zügigkeit der Realschule entsprechend §81 Abs. 2 Satz 1 SchulG NRW entscheiden.

Der Beschluss bildet die Grundlage für die spätere Entscheidung der Bezirksregierung, die im Genehmigungsverfahren eine eigene Prüfung aller für die Genehmigung notwendigen Aspekte vornimmt.

Er ist auf der Grundlage einer anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung zu begründen, welche die Grundlage für die Bedürfnisermittlung für eine entsprechende Vierzügigkeit bildet.

Die Gemeinde Steinhagen ist dieser Handlungsempfehlung gefolgt und hat eine erneute anlassbezogene Schulentwicklungsplanung speziell für die Realschule in Auftrag gegeben, welche auch die Entwicklung in den umliegenden Kommunen in den Blick nimmt.

Nach den Vorgaben des Schulgesetzes NRW muss der Beschluss schriftlich und unter Beteiligung der Schulleitung gefasst werden. Die Schulleitung der Realschule hat sich bereits für eine Vierzügigkeit ausgesprochen. Sie hat am 07.10.2021 einen Antrag an die Gemeinde als Schulträgerin auf eine entsprechende Beschlussfassung gestellt. Die Schulkonferenz wurde dabei ordentlich beteiligt. Des Weiteren wurde schon im vorausgegangenen Verfahren die für eine Anhebung der Zügigkeit erforderliche personelle, finanzielle und räumliche Ausstattung der Realschule bestätigt.

Aufgabe des Schulträgers ist es hierbei, alle für die Anhebung der Zügigkeit erheblichen Kriterien zu ermitteln und diese in Abwägung miteinander zu bringen. In die Schulentwicklungsplanung müssen das gegenwärtige und zukünftige Schulangebot, die mittelfristige Entwicklung des Schüleraufkommens, das ermittelte Schulwahlverhalten der Eltern und die daraus abzuleitenden Schülerzahlen einfließen.

Das notwenige Schüleraufkommen für eine Vierzügigkeit muss nachgewiesen werden. Der beigefügten Schulentwicklungsplanung ist zu entnehmen, dass ein ausreichend hohes Schülerpotential für eine Vierzügigkeit prognostiziert wird.

Die aktuellen Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr 2023/2024 liegen bei Vorlagenerstellung noch nicht vor, da die Anmeldung an der Steinhagener Realschule in den Tagen vom 07.02.-09.02.2023 erfolgt. Die Voranmeldungen von insgesamt 116 SuS , hiervon 8 Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf, erfordern jedoch nach heutigem Stand erneut die Bildung von 4 Eingangsklassen, wenn allen angemeldeten Kindern ein Beschulungsangebot gemacht werden soll.

Aufgeteilt ergibt sich folgendes Bild:

75 Kinder mit Wohnort Steinhagen (einschließlich der Kinder mit Förderbedarf)

25 Kinder mit Wohnort Halle (einschließlich der Kinder mit Förderbedarf)

16 Kinder mit Wohnort Bielefeld

Nach der Rechtsprechung muss eine Gemeinde bei schulorganisatorischen Maßnahmen zunächst ihr eigenes Schülerpotential berücksichtigen. Ist der Bedarf nicht ausschließlich über eigene SuS zu decken, ist sie gehalten, mit benachbarten Schulträgern zusammenzuarbeiten bzw. sich mit benachbarten Trägern über eine Schulentwicklungsplanung abzustimmen, z.B. in Form einer Beschulungsvereinbarung.

Ist der benachbarte Schulträger lt. Gutachten zu dieser Zusammenarbeit nicht bereit und darf der planende Schulträger nur das gemeindeeigene Bedürfnis berücksichtigen, führt dies nicht nur dazu, dass bei kapazitätsüberschießenden Anmeldezahlen SuS abgelehnt werden müssen, sondern Folge kann auch sein, dass nicht allen SuS der Gemeinde ein Platz an der gemeindeeigenen Schule angeboten werden kann. So wäre hier voraussichtlich auch bei einer möglichen Ablehnung der Bielefelder SuS per Losverfahren darüber zu entscheiden, wer einen Platz an der Realschule erhält. Abweisungen sowohl auswärtiger als auch einheimischer SuS sind die Folge. Fehlt es aber an einer anderen Realschule in zumutbarer Entfernung, ist damit die Schulfreiheit der SuS beeinträchtigt, § 46 Abs. SchulG, und ebenso kann das in der Gemeinde Steinhagen tatsächlich bestehende Bedürfnis nach einer Beschulung an einer Realschule vor Ort nicht abgedeckt werden, obwohl eine Realschule vorhanden ist.

Für diese Fallkonstellation hat das Verwaltungsgericht Köln lt. Gutachten bereits im Jahr 2009 entschieden, dass ein Schulträger auch ein überörtliches Bedürfnis für die Errichtung einer Schule feststellen darf, § 78 Abs. 6 SchulG NRW (Vgl. VG Köln, Urteil vom 09.12.2009-10 K 295/-9, juris Rn.22).

Die Bedürfnisprüfung bei einer Zügigkeitserhöhung folgt hierbei den gleichen Maßgaben entsprechend § 81 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 2 SchulG NRW. Damit ist der Schulträger zwar nicht verpflichtet, aber berechtigt, ein überörtliches Bedürfnis festzustellen und entsprechend zu planen.

Die Gemeinde Steinhagen muss daher im Ergebnis nachweisen, dass ein überörtliches Bedürfnis für eine Vierzügigkeit ihrer Realschule besteht, d.h. dass die Schülerströme in den nächsten 5 Jahren den Bestand eines vierten Zuges in Mindestklassengröße sichern. Hierbei darf sie entsprechend der vorgenannten Rechtsprechung, um ein Schulformangebot Realschule in zumutbarer Entfernung für SuS aus Steinhagen, Halle und ggf. weiteren Kommunen aufrecht zu erhalten, nicht nur die SuS aus der eigenen Gemeinde, sondern auch die SuS aus den Nachbarkommunen, die keine anderen Realschulangebote im zumutbaren Umkreis haben, berücksichtigen. Die anlassbezogene Schulentwicklungsplanung muss diesen Aspekt mit einbeziehen. Zu berücksichtigen ist im Rahmen des Genehmigungsverfahrens, wie sich die Errichtung oder Änderung einer eigenen Schule konkret auf den Bestand anderer konkurrierender Schulen der Nachbargemeinden auswirkt. Dieses Rücksichtnahme- oder Abwägungsgebot verpflichtet den Schulträger, in enger Zusammenarbeit und gegenseitiger Rücksichtnahme auf ein regional ausgewogenes, vielfältiges und umfassendes Angebot zu achten und benachbarte Schulträger rechtzeitig anzuhören, die durch die Planung in ihren Rechten betroffen sein könnten, § 80 Abs. 2 Satz 2 SchulG NRW.

Welche Anforderungen das Gebot der Rücksichtnahme konkret begründet, hängt lt. Rechtsgutachten wesentlich von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab. Je schutzwürdiger die Stellung derer ist, denen die Rücksichtnahme im gegebenen Zusammenhang zugutekommt, umso mehr kann an Rücksichtnahme verlangt werden. Hierbei kommt es auf die Abwägung im Einzelfall an.

Allerdings braucht derjenige, der ein Vorhaben in sonst zulässiger Weise plant, seine eigenen berechtigten Interessen nicht zurückzustellen, um gleichwertige fremde Interessen zu schonen (vgl. VG Münster, Urteil vom 12. Juli 2013-1 K 1296/13-,juris Rn.49).

Das Rücksichtnahmegebot ist mit Blick auf die gesetzlichen Wertungen in §§ 81 und 82 SchulG jedenfalls dann verletzt, wenn der Bestand einer Schule eines anderen Schulträgers gefährdet ist.

Nicht auszuschließen ist es aber auch, dass schulorganisatorische Maßnahmen unterhalb der Schwelle der Bestandsgefährdung (z.B. Verlust von Attraktivität und Leistungsfähigkeit) Belange des Schulträgers in einem relevanten Maß beeinträchtigen. Vgl. VG Köln, Urteil vom 09.12.2009-10 K 295/09, OVG NRW, Beschluss vom 31. Juli 2009-19 B484/09-,juris RN 27.

Ob dies in Bezug auf die Schulträgerin Stadt Halle und ihre Gesamtschule in Verbindung mit eine Zügigkeitsanhebung der Realschule Steinhagen der Fall sein könnte, muss aber belastbar im Rahmen der Schulentwicklungsplanung ggf. unter Zuhilfenahme der Anhörung der Stadt Halle ermittelt werden und in überzeugendem Umfang prognostiziert werden. Zudem muss eine relevante Konkurrenzsituation mit der Realschule angenommen werden.

Auch hierzu gibt bereits entsprechende Urteile.

Den benachbarten Schulträgern muss formal die Möglichkeit geboten werden, sich zu der geplanten Vierzügigkeit zu äußern. Im Rahmen dieser Anhörung müsste dann vom jeweiligen Schulträger eine potenzielle Gefährdung der eigenen Schulen dargelegt und belegt werden. Die Stadt Bielefeld und die Stadt Halle sind jeweils mit Schreiben vom 09.12.2022 im Rahmen der erforderlichen Schulträgerabstimmung ausführlich über das angestrebte Verfahren zur Anhebung um einen Zug auf vier Züge im Rahmen der Feststellung eines überörtlichen Interesses an der Steinhagener Realschule informiert und mit Blick auf die jeweilige Schulentwicklungsplanung der Gemeinde Steinhagen sowie der Stadt Bielefeld und der Stadt Halle um Stellungnahme gebeten worden.

Seitens der Stadt Bielefeld liegt bereits eine Stellungnahme vor, in dem keine Bedenken gegen die dauerhafte Anhebung der Zügigkeit erhoben werden. Aus Sicht der Verwaltung lässt sich aus den Ergebnissen der in Auftrag gegebenen anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung sowie der rechtlichen Würdigung des Gutachtens hinreichend die

Wahrscheinlichkeit einer Genehmigungsfähigkeit für die Zügigkeitsanhebung auf der Grundlage eines bestehenden überörtlichen Bedürfnisses herleiten.

 

Es wird daher vorgeschlagen, einen entsprechenden Genehmigungsantrag bei der zuständigen Bezirksregierung zu stellen.


von Christiane Haase-Nattke 27. März 2026
Am 25.03.2026 erlebten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen eine ganz besondere Einstimmung auf den bevorstehenden „Tag für Afrika“ am 13. Juli 2026. Der ausdrucksstarke Erzähler Kouamé Akpetou begeisterte mit einer lebhaften afrikanischen Märchenerzählung, die nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitmachen einlud. Mit viel Energie, Humor und musikalischem Talent zog Herr Akpetou sein Publikum sofort in den Bann. Besonders mitreißend wurde es, als er seine Djembe erklingen ließ: Die Kinder klatschten begeistert im Rhythmus mit und wurden so selbst Teil der Erzählung. Die Veranstaltung sorgte für große Freude und Neugier auf Afrika und bildete einen gelungenen Auftakt für den „Tag für Afrika“.
von Benjamin Külbel 26. März 2026
Frühjahrsputz an der Realschule Steinhagen Bei der jährlichen Müllsammelaktion haben sich am Samstag, den 14.3. unglaubliche 85 freiwillige Schüler und drei Lehrkräfte getroffen, um Grossputz auf dem Schulhof und der Umgebung zu machen. “Wir werden von Jahr zu Jahr mehr. Dieses Jahr sind wir sogar eine Kollegin mehr. Frau Kleinekathöfer hat spontan beschlossen, uns zu unterstützen”, freuen sich Frau Lampe und Frau Lempke. Der Schüler Mias aus der 9b war dieses Jahr schon das fünfte Jahr in Folge dabei! Und auch dieses Jahr hatten wir hoch motivierte Schüler mit Profi-Ausrüstung. Niklas aus der 7b und Tom aus der 6c kamen mit einem Kettcar/Trike inklusive Anhänger angefahren. Sie nahmen sich die längeren Strecken vor und fuhren bis zum Rathaus raus und transportierten größeren Sperrmüll und schwere Müllsäcke. Beste Funde 2026: Eine Dunstabzugshaube, zwei Flachbildfernseher, eine Kinderwageneinlage, ein Fahrrad und einen Weihnachtsbaum. Besonders hartnäckig sind allerdings auch dieses Jahr wieder Zigarettenstummel und kleines Hartplastik gewesen. „Jetzt sind die Hecken noch so klein und ohne Blätter, dass man den Müll gut entfernen kann. In ein paar Wochen ist alles wieder dicht” so Leonie Lempke. “Besonders das harte Plastik wollen wir entfernen, denn der Abbau von Plastik dauert ca. 450 Jahre - das wäre dann im Jahr 2476!!! Sieben randvolle Müllsäcke, viel Sperrmüll und viele Glasflaschen haben den Weg aus der Umwelt gefunden und wurden durch unsere Aktion ordnungsgemäß entsorgt. Richtig toll war, dass unser Hausmeister Serkan auch da war und uns alles zur Verfügung gestellt hat, was wir brauchten! Mit den praktischen langen Grabschern ging es noch besser! Wir freuen uns auf die nächste Aktion und hoffen, dass wir wieder so tatkräftige Unterstützer haben. Autorin: Birte Lampe
von Frank Kahrau 25. März 2026
Sehr geehrte Eltern, das orthodoxe Osterfest 2026 findet am 12. April 2026 (Ostersonntag) statt, wobei der Karfreitag am 10. April und der Ostermontag am 13. April 2026 liegen. In NRW fallen diese Termine nach den offiziellen Osterferien (30.03.–11.04.2026). Dieses Fest steht traditionell im Zeichen der Familie, deshalb können sich orthodoxe Schülerinnen und Schüler am 13. April (Ostermontag) vom Unterricht beurlauben lassen. § 43 Schulgesetz 3 Beurlaubung vom Unterricht und von sonstigen Schulveranstaltungen 3.7 Religiöse Feiertage Das Gebot der Feiertagsheiligung als verbindliche Glaubensüberzeugung einer bestimmten Religionsgemeinschaft und die Zugehörigkeit der Schülerin oder des Schülers zu dieser Religionsgemeinschaft müssen sich feststellen lassen. Eine Beurlaubung ist insbesondere an den im Serviceteil „Termine“ der BASS genannten religiösen Feiertagen möglich. Soweit religiöse Feste mehrere Tage umfassen, kann eine Beurlaubung für einen Tag ausgesprochen werden. Hierüber entscheidet die Schulleitung unter Berücksichtigung der jeweiligen Glaubensausrichtung. Der verpasste Unterrichtsstoff muss selbstverständlich nachgearbeitet werden. Bitte beantragen Sie schriftlich bei der Klassenleitung eine Befreiung für diesen Tag. Danke. Zum Download des Antrages klicken Sie bitte auf: DATEI HERUNTERLADEN Wir wünschen unseren orthodoxen Schülerinnen, Schülern und ihren Familien ein gesegnetes Osterfest. Mit freundlichen Grüßen Silvia Liebich, Benni Külbel und Frank Kahrau
von Silvia Liebich 6. März 2026
Sehr geehrte Eltern der Klassen 8, liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 8, an den folgenden Tagen werden jeweils in der 3.+ 4. Stunde an unserer Schule die zentralen Vergleichsarbeiten in Form von computerbasierten Tests in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch im Jahrgang 8 durchgeführt: Deutsch Klassen 8a-d Dienstag, 10.03.2026 Englisch Klassen 8a-d Mittwoch, 11.03.2026 Mathematik Klassen 8a-d Donnerstag, 12.03.2026 Unter folgendem Link erhalten Sie untenstehende Informationen zu den VERA 8 Testungen: https://url.nrw/VERAStartseite VERA im Überblick Informationen für Eltern Wissenswertes in Kürze VERA ist ein standardisierter Diagnosetest. Die Ergebnisse ermöglichen einen Vergleich der erreichten Schülerleistungen mit einem nationalen Maßstab – den Bildungsstandards. In Verbindung mit bereits vorliegenden Erkenntnissen aus dem vorangegangenen Unterricht können die Fachkollegien damit gezielte Maßnahmen für die schulinterne Unterrichtsentwicklung ableiten. VERA… • … ist ein Diagnoseinstrument, welches den Lernstand der Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt misst: o Klasse 3/VERA-3: in Mathematik und Deutsch o Klasse 8/VERA-8: in Mathematik, Deutsch, Englisch und ggf. Französisch. • … Aufgaben werden einheitlich für alle Bundesländer von Lehrkräften unter der wissenschaftlichen Leitung des IQB in Berlin entwickelt. • … basiert auf bundesweit gültigen Bildungsstandards für den Kompetenzerwerb für Deutsch, Mathematik, Englisch und ggf. Französisch. Die Bildungsstandards beschreiben die Kompetenzen die bis zum Ende der jeweiligen Stufe erreicht werden sollen: für die Primarstufe bis zum Ende der Klasse 4, für der Sekundarstufe I bis zum angestrebten Abschluss (EESA/MSA) zum Ende der Klasse 10. • … enthält auch anspruchsvolle Aufgaben, die über das Niveau der 3. bzw. 8. Klasse hinausgehen und i. d. R. nur von wenigen Kindern gelöst werden. Es ist üblich, dass ein Großteil der Schülerinnen und Schüler nicht alle Aufgaben lösen. • … Ergebnisse werden in Form von Lösungsquoten auf Aufgabenebene und anhand von fünf Kompetenzstufen (KS) dargestellt. Diese Ergebnisse können nicht in Noten übersetzt werden. • … zählt nicht als Klassenarbeit und wird nicht benotet. • … dient der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Erziehungsberechtigte werden im Sinne der Transparenz von der Schule bzw. den Lehrkräften über die Ergebnisse ihres Kindes informiert. Ziel von VERA Die VERA-Ergebnisse sind eine Momentaufnahme schulischer Leistung und dienen der internen Unterrichts- und Schulentwicklung. Ziel von VERA ist es, die Stärken und Schwächen der gesamten Lerngruppe zu diagnostizieren und damit Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des (Fach-)Unterrichts zu geben. Die Interpretation der Ergebnisse Die Ergebnisse der Schule oder einzelner Klassen und Lerngruppen sind in den jeweiligen schulischen Kontext eingebettet. Daher müssen sie immer von den Fachlehrkräften entsprechend gesamtpädagogisch und fachlich interpretiert werden. Die Ergebnisse werden durch die beteiligten Fach- und Klassenlehrkräfte individuell gesichtet und gemeinsam beraten. Daraus werden passende Maßnahmen insbesondere für die Unterrichtsentwicklung abgeleitet. Bestimmte Maßnahmen werden auch in der Fachkonferenz abgestimmt und vereinbart. Vorgaben und weitere Informationen Die rechtliche Grundlage und Rahmung für VERA in NRW ist der RdErl. d. Ministeriums für Schule und Bildung „Zentrale Vergleichsarbeiten (Lernstandserhebungen)“ v. 12.07.2021 (ABl. NRW. 07/21). Mit freundlichen Grüßen F. Kahrau, B. Külbel, S. Liebich
von Frank Kahrau 5. März 2026
Sehr geehrte Eltern, Im Schuljahr 2025/26 fallen nach Mitteilung des türkischen Generalkonsulats muslimische Feiertage auf folgende Termine: Ramazan Bayrami (Fastenbrechenfest): Vom 20. März bis zum 22. März 2026. Im Jahr 2026 beginnt das Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan, auch bekannt als Zuckerfest oder „Eid“, am 30. März. Dieses Fest steht traditionell im Zeichen der Familie, An einem der Tage können Kinder muslimischen Glaubens auf Antrag der Eltern schulfrei erhalten. § 43 Schulgesetz 3 Beurlaubung vom Unterricht und von sonstigen Schulveranstaltungen 3.7 Religiöse Feiertage Das Gebot der Feiertagsheiligung als verbindliche Glaubensüberzeugung einer bestimmten Religionsgemeinschaft und die Zugehörigkeit der Schülerin oder des Schülers zu dieser Religionsgemeinschaft müssen sich feststellen lassen. Eine Beurlaubung ist insbesondere an den im Serviceteil „Termine“ der BASS genannten religiösen Feiertagen möglich. Soweit religiöse Feste mehrere Tage umfassen, kann eine Beurlaubung für einen Tag ausgesprochen werden. Hierüber entscheidet die Schulleitung unter Berücksichtigung der jeweiligen Glaubensausrichtung. Der verpasste Unterrichtsstoff muss selbstverständlich nachgearbeitet werden. Das gilt auch für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8, die sich zu dem Zeitpunkt in den Werkstattwochen befinden (Das ist eine schulische Veranstaltung). Bitte beantragen Sie schriftlich bei der Klassenleitung eine Befreiung für diesen Tag. Danke. Zum Download des Antrages klicken Sie bitte auf: DATEI HERUNTERLADEN Wir wünschen unseren muslimischen Schülerinnen, Schülern und ihren Familien „Ramadan Mubarak“ und ein gesegnetes Fest. Mit freundlichen Grüßen Frank Kahrau Schulleiter
von Frank Kahrau 27. Februar 2026
Sehr geehrte Eltern, 81 Schülerinnen und Schüler sind bei uns in dieser Woche angemeldet worden. Es haben sich 61 Steinhagener Familien, 9 Haller Familien und 11 Bielefelder Familien für unsere Schule entschieden. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir können drei fünfte Klassen bilden und freuen uns schon jetzt auf Ihre Kinder. Die Aufnahmebestätigungen werden wir gegen Ende März versenden. Mit freundlichen Grüßen aus der Realschule Silvia Liebich, Benjamin Külbel und Frank Kahrau Zur Sachlage: Wir befinden uns seit Jahren in einem unsicheren Anmeldeprozess, in dem wir den Eltern nie die Sicherheit geben konnten, dass wir ihr Kind tatsächlich aufnehmen können. Die einzige Ausnahme betraf Geschwisterkinder. An unserem Informationsabend und Tag der offenen Tür im November 2025 gab es großes Interesse an unserer Schule. Wir mussten die Eltern jedoch darüber informieren, dass eine Mehrklassenbildung für das Schuljahr 2026/27 durch das Schulgesetz ausgeschlossen ist. Auch eine erneute Genehmigung für eine vierte Lerngruppe, die von Frau Schulministerin Feller erteilt worden wäre, konnten wir im November ausschließen. Wir haben die Eltern jedoch darüber informiert, dass die Gemeinde Steinhagen eine Klage gegen die Ablehnung der Vierzügigkeit durch die Bezirksregierung Detmold beim Verwaltungsgericht Minden eingereicht hat und wir auf die Entscheidung warten müssen. Das Vergleichsangebot für die Einrichtung der Vierzügigkeit am 13. Februar 2026 kam für die Entscheidung der Familien bezüglich der Schulwahl offensichtlich eindeutig zu spät. Hinzu kommt, dass die von den Grundschulen abzugebende Schülerzahl in diesem Jahr geringer ist als in der Vergangenheit und in den zukünftigen Jahren sein wird. Zusammenfassend stellen wir fest, dass es schade ist, dass dieser jahrelange Prozess ausgerechnet in diesem Jahr zu großer Verunsicherung bei den Eltern geführt hat, in dem eine wichtige Entscheidung für die Zukunft der Realschule anstand. Wir machen weiterhin gute Arbeit, was uns die Eltern regelmäßig zurückmelden. Für das Anmeldeverfahren des Schuljahres 27/28 wird es diese Verunsicherung nicht geben, da eine Mehrklassenbildung durch das Schulgesetz wieder möglich sein wird. Nachdem das Vergleichsangebot bekannt geworden war, haben sich direkt fünf Familien aus Bielefeld bei uns angemeldet. Gleichzeitig haben wir jedoch zu Beginn dieser Woche vier Abmeldungen von Familien erhalten, deren Kinder einen Platz an der Sekundarschule Bethel erhalten haben. Das offizielle Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2026/27 geht noch bis zum 20. März. Die gute Nachricht ist, dass wir noch freie Plätze haben.
von Frank Kahrau 18. Februar 2026
Sehr geehrte Eltern, wir haben heute für Sie wieder eine gute Nachricht. Die Stadt Bielefeld hat gestern der Beschulungsvereinbarung für unsere Schule zugestimmt. Das bedeutet jetzt, dass, wenn an unserer Schule 100 Schülerinnen und Schüler zum neuen Schuljahr angemeldet werden, wir vierzügig werden können. Es werden jetzt keine Unterschiede zwischen Steinhagener, Haller und Bielefelder Kindern mehr gemacht. Aufgrund dieser positiven Entwicklung werden wir den Zeitraum für die Anmeldung an unserer Schule verlängern. Sie können Ihr Kind bei uns jetzt vom 24. Februar bis zum 5. März anmelden. Bitte vereinbaren Sie telefonisch (unter 05204/997-700, Sekretariat: Frau Kastrop und Frau Siebrasse) einen Anmeldetermin. Mit freundlichen Grüßen Silvia Liebich, Benjamin Külbel und Frank Kahrau
von Frank Kahrau 13. Februar 2026
Neuigkeiten zur Anmeldung in die Klasse 5 zum neuen Schuljahr Sehr geehrte Eltern, wir haben für Sie heute eine gute Nachricht. Auf unseren Informationsveranstaltungen haben wir Ihnen bislang mitteilen müssen, dass zum neuen Schuljahr eine Mehrklassenbildung bei uns an der Realschule ausgeschlossen ist. Wir haben Sie auch informiert, dass die Gemeinde Steinhagen beim Verwaltungsgericht gegen die Ablehnung einer dauerhaften Vierzügigkeit durch die Bezirksregierung Detmold klagt. Jetzt aktuell gibt es ein Vergleichsangebot der Bezirksregierung Detmold: “Die Bezirksregierung stellt also die Genehmigung der Vierzügigkeit der Realschule in Aussicht, wenn zum einen die Zahl von mindestens 100 Anmeldungen erreicht wird und das ortsunabhängig. Das ist neu, denn bisher hatte die Bezirksregierung 100 Kinder aus Steinhagen zur Voraussetzung gemacht und der einzigen verbliebenen Realschule im Altkreis Halle ihre überörtliche Bedeutung abgesprochen”. (Annemarie Bluhm-Weinhold, Westfalenblatt) Das bedeutet, dass Steinhagener, Haller und Bielefelder Kinder gleich behandelt werden. Die Voraussetzungen dazu sind: dass die Gemeinde Steinhagen mit der Stadt Bielefeld eine Beschulungsvereinbarung trifft und dass an unserer Schule 100 Schülerinnen und Schüler zum neuen Schuljahr angemeldet werden Dann soll die dauerhafte Vierzügigkeit genehmigt werden. Die Beschulungsvereinbarung wurde von der Gemeinde Steinhagen in Bielefeld schon angefragt. Aufgrund dieser positiven Entwicklung werden wir den Zeitraum für die Anmeldung an unserer Schule verlängern. Sie können Ihr Kind bei uns jetzt vom 24. Februar bis zum 5. März anmelden. Bitte vereinbaren Sie telefonisch in unserem Sekretariat einen Anmeldetermin. Über die weitere Entwicklung informieren wir Sie. Mit freundlichen Grüßen Silvia Liebich, Benjamin Külbel und Frank Kahrau
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